Einsatzleiterwiki

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Am Freitag, dem 24. April 2020, findet das nächste Einsatzleiterwiki-Anwendertreffen bei der Betriebsfeuerwehr Messe Düsseldorf statt. Es wird wieder Programm für Anfänger und Fortgeschrittene geboten werden. Weitere Details sowie die Anmeldung sind Anfang 2020 an dieser Stelle verfügbar.

KLINISCHER ABFALL, UNSPEZIFIZIERT, N.A.G. oder (BIO)MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G. oder VORSCHRIFTSGEMÄSSER MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G. - UN 3291 - Gefahrnr. 606 - ERICard-Nr. 6-12 - UN3291

Stoff KLINISCHER ABFALL, UNSPEZIFIZIERT, N.A.G. oder (BIO)MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G. oder VORSCHRIFTSGEMÄSSER MEDIZINISCHER ABFALL, N.A.G.
UN-Nummer 3291
Gefahrnummer 606
ADR-Gefahrzettel
ADR-Klasse 6.2
Klassifizierungscode I3
Verpackungsgruppe II
ERI-Card 6-12

Unfall-Hilfeleistung

Ansteckungsgefährlicher Stoff

1. Eigenschaften.

  • Gefährlich für Haut, Augen und Atemwege.
  • Ansteckungsgefahr für Mensch und Tier. Große Kontaminationsgefahr für Erdreich und Wasser.
  • Flammpunkt über 60°C oder nicht entzündbar.

2. Gefahren.

  • Erwärmung von Behältern kann zum Druckanstieg und Bersten führen.

3. Persönlicher Schutz.

  • Chemikalienbeständige Kleidung (z.B. Spritzschutz-, Säureschutzkleidung)
  • Umluftunabhängiger Atemschutz
  • Chemikalienschutzanzug bei Arbeiten im Wirkbereich des Stoffes oder der Dämpfe

4. Einsatz-Massnahmen.

4.1 Allgemeine Massnahmen.

  • Mit dem Wind vorgehen. Schutzausrüstung bereits vor dem Betreten des Gefahrenbereichs anlegen.
  • Zahl der Einsatzkräfte im Gefahrenbereich beschränken.
  • Bei Verdacht auf Kontamination Personen und Tiere bis zur medizinischen/tiermedizinischen Untersuchung isolieren.

4.2 Massnahmen bei Stoffaustritt.

  • Lecks wenn möglich schließen.
  • Ausgetretenes Produkt mit allen verfügbaren Mitteln auffangen.
  • Flüssigkeit mit Sand, Erde oder anderen geeigneten Materialien aufnehmen.
  • Falls der Stoff in offenes Gewässer oder Kanalisation gelangt, zuständige Behörde informieren.

4.3 Massnahmen bei Feuer (falls Stoff betroffen).

  • Beschädigte Behälter brennen lassen. Brandausbreitung mit Sprühstrahl verhindern.
  • Löschmittel sparsam einsetzen und zurückhalten.
  • Unbeschädigte Behälter aus der Wärmestrahlung entfernen.

5. Erste Hilfe.

  • Falls der Stoff in die Augen gelangt ist, mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen und Personen sofort medizinischer Behandlung zuführen.
  • Kontaminierte Kleidung sofort entfernen und betroffene Haut mit viel Wasser spülen.
  • Personen, die mit dem Stoff in Berührung gekommen sind oder Dämpfe eingeatmet haben, sofort medizinischer Behandlung zuführen. Dabei alle verfügbaren Stoffinformationen mitgeben.
  • Erste Hilfe darf nur von Einsatzkräften mit geeigneter Schutzausrüstung geleistet werden.
  • Mund-zu-Mund-Beatmung vermeiden. Beatmungsgeräte anwenden.

6. Besondere Vorsichtsmassnahmen bei der Bergung von Havariegut.

  • Ausgetretenes Produkt in dicht schließende Behälter aufnehmen.

7. Vorsichtsmassnahmen nach dem Hilfeleistung-Einsatz.

7.1 Ablegen der Schutzkleidung.

7.2 Reinigung der Ausrüstung.

Bitte nehmen Sie die Verwendungshinweise zu den ERI-Cards auf der ERI-Card Übersichtsseite zur Kenntnis.

Diese ERICard kann im Original unter folgendem Link aufgerufen werden: http://www.ericards.net/psp/ericards.psp_ericard?lang=3&subkey=32912081

© European Chemical Industry Council (CEFIC) 2015-2019.

http://www.cefic.org - Tel +32 (0)2 436 9300

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cbrn/ericards/klasse_6-2/32912081.txt · Zuletzt geändert: 13.11.2019 21:57 (Externe Bearbeitung)