Einsatzleiterwiki

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cbrn:atomar:taschenkarte_arbeitsplatz

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cbrn:atomar:taschenkarte_arbeitsplatz [14.06.2026 23:19] – angelegt christoph_ziehrcbrn:atomar:taschenkarte_arbeitsplatz [14.06.2026 23:56] (aktuell) christoph_ziehr
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 {{ :cbrn:atomar:taschenkarten-notfallschutz:taschenkarte_1_rueckseite.png?nolink |Unfälle mit radioaktiven Stoffen am Arbeitsplatz - Seite 2}} {{ :cbrn:atomar:taschenkarten-notfallschutz:taschenkarte_1_rueckseite.png?nolink |Unfälle mit radioaktiven Stoffen am Arbeitsplatz - Seite 2}}
  
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 ===== Stichwörter ===== ===== Stichwörter =====
  
 +<WRAP hide>
 +Taschenkarten für den Radiologischen Notfall
 +KARTE 1
 +
 +UNFÄLLE MIT RADIOAKTIVEN STOFFEN AM
 +ARBEITSPLATZ
 +
 +Ursache
 +
 +Etwa in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen oder bei
 +industriellen Anwendungen:
 +• Falsche Lagerung radioaktiver Quellen oder Substanzen
 +• Versagen von Sicherungseinrichtungen für radioaktive
 +Quellen und Substanzen
 +• Missachtung von Sicherheitsbestimmungen für den Umgang
 +mit den radioaktiven Stoffen
 +
 +Was sind die Gefahren?
 +
 +Faktoren
 +
 +Mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit: von keiner
 +Beeinträchtigung bis hin zu schweren gesundheitlichen Schäden
 +• Art des radioaktiven Materials: fest, flüssig, gasförmig,
 +umschlossen oder offen?
 +• Aufenthaltszeit: Aufenthaltsdauer betroffener Personen nahe
 +der Strahlenquelle? Seit wann befindet sich radioaktives
 +Material potenziell im Körper einer betroffenen Person?
 +• Abstand: Wie nahe waren die betroffenen Personen der
 +Strahlenquelle?
 +
 +Was erwartet mich als Einsatzkraft?
 +Durch den Unfall betroffene Personen können kontaminiert sein
 +Evtl. durch radioaktive Stoffe kontaminierte Wunden
 +Ersteintreffende Einsatzkräfte: Vorliegen einer radioaktiven
 +Kontamination möglicherweise noch nicht bekannt
 +Das genaue Ausmaß der Kontamination zu ermitteln, braucht Zeit
 +Unsicherheit: Vorliegen radioaktiver Kontamination, die mit
 +vorhandenen Messgeräten nicht nachgewiesen werden kann
 +
 + Taschenkarten für den Radiologischen Notfall
 +Copyright BfS, www.bfs.de/notfallschutz
 +
 +Wie kann ich mich als Einsatzkraft schützen und was ist zu
 +beachten?
 +Gefahrenbereich absperren: Wenn die Dosisleistung größer ist als 25
 +Mikrosievert pro Stunde (µSv/h) oder Kontamination vermutet wird
 +Hinzuziehen von Fach- bzw. Spezialkräften für den Strahlenschutz
 +(z. B. für die Bergung der Strahlenquelle)
 +Rettung von verunfallten Personen aus dem Gefahrenbereich unter
 +Schutzkleidung soweit möglich (Selbstschutz hat Vorrang)
 +Tragen von Schutzausrüstung im Gefahrenbereich: mindestens FFPMaske und Nitrilhandschuhe, ggf. leichter Schutzanzug
 +(Körperschutzform 2)
 +Gefahrenbereich nur über eine Schleuse nach
 +Kontaminationsmessung und ggf. Dekontamination verlassen
 +Im Gefahrenbereich nicht essen, trinken, rauchen; keine Kosmetika
 +Abstand halten: Strahlenquellen oder evtl. kontaminierte
 +Gegenstände nicht berühren / bewegen / öffnen / transportieren
 +Zeitkritische und lebensbedrohende Verletzungen: Person
 +unverzüglich an Arzt, Ärztin oder Rettungsdienst übergeben
 +(lebensrettende Maßnahmen haben absolute Priorität)
 +Verletzung/gesundheitliche Beeinträchtigung ohne Lebensgefahr:
 +Kontamination der Person kontrollieren, kontaminierte Kleidung
 +soweit möglich entfernen und ggf. verbleibende kontaminierte Stellen
 +mit geeigneten Materialien bedecken. Danach Person an
 +medizinisches Personal oder Rettungsdienst übergeben. Kontaminierte
 +Wunden unverzüglich spülen und ärztlich behandeln lassen.
 +Aufenthalt im Gefahrenbereich minimieren u. schriftl. dokumentieren
 +Nach einem Einsatz: Wenn gesundheitliche Gefährdung durch
 +Kontamination oder Strahlenbelastung nicht ausgeschlossen werden
 +kann: Untersuchung durch ermächtigte*n Arzt/Ärztin.
  
 +
 +</WRAP>
  
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cbrn/atomar/taschenkarte_arbeitsplatz.txt · Zuletzt geändert: von christoph_ziehr